Hüftendoprothetik mit der innovativen AMIS Minimum Intervention Technique


Verfasst von Athanasios P. Tsoutanis, Orthopädischer Chirurg, Doktor der Universität Athen, Direktor der 6. Orthopädischen Klinik des Hygeia-Krankenhauses Arthritis der Hüfte und des Knies sind die häufigsten therapeutischen Probleme. Leider gibt es bis heute kein Medikament, das den Verlauf dieses Zustands heilen oder dramatisch beeinflussen kann. Art

Verfasst von Athanasios P. Tsoutanis, Orthopädischer Chirurg, Doktor der Universität Athen, Direktor der 6. Orthopädischen Klinik des Hygeia-Krankenhauses

Arthritis der Hüfte und des Knies sind die häufigsten therapeutischen Probleme. Leider gibt es bis heute kein Medikament, das den Verlauf dieses Zustands heilen oder dramatisch beeinflussen kann.

Arthritis im Endstadium wird mit der sogenannten Totalarthroplastik behandelt, die heute als eine der größten Errungenschaften der Operation des 20. Jahrhunderts gilt.

Die Gesamtarthroplastik wird als eine der klinisch effektivsten Interventionen angesehen und wird derzeit weltweit bei rund 1 Million Arthroplastiken durchgeführt. Bis 2030 wird sich die Zahl voraussichtlich verdreifachen.

In allen Bereichen der Chirurgie werden immer mehr Eingriffe mit minimal invasiven Techniken durchgeführt. Der Trend besteht heute darin, den gewünschten Effekt mit möglichst geringer Schädigung des menschlichen Gewebes zu erreichen.

Die bahnbrechende AMIS-Technik (Anterior Minimal Invasive Surgery) ist ein Fortschritt auf dem Gebiet der bereits vollständigen Hüftarthroplastik, die bei Hüftarthritis die einzige Lösung ist.

Der bahnbrechende Begriff wird nicht nur der Tatsache zugeschrieben, dass er mit einem sehr kleinen Hautschnitt durchgeführt wird, sondern er ist eine Technik minimaler Invasivität, da mit Hilfe von Spezialwerkzeugen keine Sehnen, Muskeln oder Nerven durchtrennt oder abgetrennt werden müssen .

Die Vorteile der Methode:

• viel schnellere und schmerzlosere Genesung
• Es ist keine Bluttransfusion erforderlich.
• Der chirurgische Schnitt ist zu klein, und postoperative Schmerzen sind signifikant reduziert oder fehlen
• Die Dauer des Krankenhausaufenthalts ist sehr kurz (2-3 Tage).
• Der Patient wird mobilisiert, um am selben Tag der Operation einzusteigen. Daher ist das Risiko von Komplikationen aufgrund von Unruhe (z. B. Thrombose) deutlich verringert, jedoch ohne Einschränkungen in der Sitzposition (ohne das Anheben erforderlich), da der Muskel nicht geschnitten wird Der Fall von Luxation wird minimiert.
• Der Patient kehrt schneller zu seinen täglichen Aktivitäten zurück (er kann ab 20 Tagen fahren), indem er bereits beim Verlassen des Krankenhauses eine sehr schnelle Autonomie erwirbt.

Die AMIS-Technik basiert auf einem klassischen chirurgisch-technischen Wissen aus sehr langer Zeit, das mit der Schaffung der erforderlichen Spezialwerkzeuge standardisiert und von der French University School zu einer minimal invasiven Technik entwickelt wurde und derzeit in spezialisierten Zentren in Amerika - Europa - Australien durchgeführt wird.

Heute gilt die AMIS-Technik außer Frankreich für international renommierte orthopädische Zentren in Amerika, Europa und Australien, und es wurden mehr als 150.000 Eingriffe durchgeführt. In Griechenland wird die Technik seit 2005 von Dr. Athanasios Tsoutsanis angewendet, einem zertifizierten Trainer dieser Methode, Direktor der STOrtopedic Clinic HYGEIA.