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Biologisch abbaubarer "Patch" schließt die Löcher im Herzen


Wissenschaftler in den USA - einschließlich eines griechischen Ursprungs - haben eine wegweisende Methode entwickelt, mit der Chirurgen Löcher im Herzen und in anderen inneren Organen schließen können, ohne auf gefährliche Operationen wie die Operation am offenen Herzen zurückgreifen zu müssen. Die F

Wissenschaftler in den USA - einschließlich eines griechischen Ursprungs - haben eine wegweisende Methode entwickelt, mit der Chirurgen Löcher im Herzen und in anderen inneren Organen schließen können, ohne auf gefährliche Operationen wie die Operation am offenen Herzen zurückgreifen zu müssen.

Die Forscher, angeführt von Helene Ross, University of Harvard, haben eine relevante Veröffentlichung in der medizinischen Fachzeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht. Die neue Methode besteht aus einem Pflaster, das mithilfe eines speziellen Klebers mit zwei kleinen Ballons und einem ultravioletten Lichtleiterkabel am Zielorgan befestigt wird.

Der Arzt muss nur eine winzige Öffnung im Körper machen, um das oben genannte System dem Patienten vorzustellen. Das Gerät platziert das Pflaster an der richtigen Stelle der Wunde und stabilisiert es dann durch Drücken der beiden Ballons.

Schließlich stabilisiert das emittierte ultraviolette Licht den Klebstoff des Pflasters. Sowohl das Pflaster als auch der Klebstoff sind biologisch abbaubar und werden beim Abheilen der Wunde allmählich vom Körper aufgenommen.

Die Forscher haben die Technik erfolgreich bei Versuchstieren (Nagetieren und Schweinen) angewendet, um Verletzungen an Herz, Magen und Bauch der Tiere wiederherzustellen. In einem lebenden Schwein schloss sie ein Loch in seinem Herzen, als sie schlug.

Das neue Verfahren könnte unter anderem in der Zukunft in der Herzchirurgie eingesetzt werden, wo solche Wunden heutzutage entweder eine Operation am offenen Herzen oder die Einführung von im Körper verbleibenden metallischen Vorrichtungen erfordern.

Biologisch abbaubare Pflaster - abgesehen von ihrer minimal invasiven Insertion - haben, wie Ross sagte, erhebliche zusätzliche Vorteile, da das Pflaster auf jede Größe elastisch geschnitten werden kann, sich mit dem verletzten Gewebe mitbewegt und schließlich von diesem absorbiert wird.

An dem Forschungsteam war der Mechaniker Panagiotis Polygerinos als Postdoktorand an der School of Engineering and Applied Sciences und am Wyss Institute of Biological Engineering an der Harvard University beteiligt. Heute ist er Assistenzprofessor an der Polytechnic School der Arizona State University. Er schloss sein Studium 2006 am TEI of Crete (Department of Mechanical Engineering) ab und promovierte 2011 im Bereich Medical Robotics am King's College in London.